Pädagogisches Konzept
Unsere Kindertagesstätte arbeitet nach dem situationsorientierten Ansatz
Wir arbeiten nach diesem Ansatz, weil man davon ausgeht, dass dieser Ansatz den Bedürfnissen der Kinder am gerechtesten wird. Denn wenn die kindliche Bedürfnisse die Grundlage für das Lernen in der KITA sind, ist eine Überforderung der Kinder unmöglich.
Ganz wichtig bei diesem Ansatz, Bedürfnisse und Situationen zu finden und aufzunehmen, oder zu schaffen, die die Neugierde der Kinder anregen und zu Fragen führen.
Eine Lernsituation ist demzufolge nicht dann gegeben, wenn die Erzieherin sie geschaffen hat, sondern erst dann, wenn die Kinder die Erzieherinnen darauf hingewiesen haben.
Wichtige Merkmale:
- Die Lern- und Spielangebote sollen sich an Lebenssituationen der Kinder orientieren.
- Lernen und Spielen findet also nicht nur in der KITA statt, sondern gerade dort, wo für die Kinder Fragen entstehen und Neugierde entfacht wird, z.B. Feuerwehr, Wald, Polizei.
- Grundlegendes Ziel ist das soziale Lernen, z.B. lernt man die Farbe Rot, Grün und Gelb nicht, damit man malen kann, sondern weil man sie zu einem geregelten Verhalten im Straßenverkehr benötigt. Die Sachkompetenz hat demzufolge nur dann ihren Sinn, wenn sie der Sozialkompetenz dient.
Als Schlussfolgerung kann man sagen, dass wir Situationen von den Kindern analysieren und anschließend Projekte entwickeln.
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Pädagogische Bereiche
1. Bewegungserziehung
Unsere Bewegungserziehung mit den Kindern findet je nach Wetterlage im Turnraum oder im Außengelände statt.
Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine kleinere Gruppe mit 3 – 4 Jährigen und eine größere Gruppe mit den 5 – 6 Jährigen Kindern
2. Spracherziehung
Spracherziehung in der KITA heißt nicht, Sprachkurse zu entwickeln, sondern heißt im Wesentlichen die Sprachlust, das Mitteilungsbedürfnis, die Freude an der Sprache zu fördern. Dies gelingt nicht durch ein dauerndes Verbessern, sondern eher durch ein gutes Vorbild. Ebenso werden bestimmte Übungen gemacht, die zu einer Verbesserung der Sprache führen.
3. Freispiel
Freispiel bedeutet freie Wahl von
- Spielpartner (Kinder, Kleingruppen, Erzieher)
- Material (Spiele, Bausteine, Puzzle)
- Spielform (malen, bauen, kleben, kneten)
- Raum (Flur, Ecken, Stillbeschäftigungsraum)
- Zeitdauer (wie lange und wie schnell möchte ich ein Spiel spielen)
Dauer des Freispiels ca. 1,5 – 2 Stunden (abhängig von der KITA Planung). Im Freispiel entstehen soziale Beziehungen zu anderen Kindern. Die Kinder sind in ihrer Entwicklung und in ihrem Alter unterschiedlich. Es gibt unentwegt neue Anregungen. Die Älteren können die Jüngeren im Spiel anleiten, beide lernen voneinander. Im Freispiel wird vermieden, dass ständig alle Kinder dasselbe tun und Schwächen erkannt werden.
In der Gruppe haben die Kinder ein Übungsfeld, sie lernen mit anderen Kindern zu spielen, zu teilen, zu warten, zu fragen, Rücksicht zu üben und sich zu wehren.
4. Sozialerziehung
Die KITA hat die Aufgabe, die Sozialerziehung der Familie in ergänzender Weise zu unterstützen.
Sozialerziehung heißt:
Erwerb von grundlegenden und dauerhaften sozialen Verhaltensmustern und den Aufbau eines mündigen, sprich eigenverantwortlichen Sozialverhaltens.
Beispiele dafür sind:
- mit eigenen und fremden Gefühlen umgehen
- wichtige Regeln des Zusammenlebens kennen und beachten
- eigene Rolle kennen und ausführen
- Bedürfnisse aufschieben können
- Konfliktlösungen suchen
Die oben genannten Erfahrungen werden dem Kind hauptsächlich durch das Spiel ermöglicht, dazu gehören auch das Rollenspiel, der Stuhlkreis, Bilderbuchbetrachtung und Wettkämpfe.
5. Verkehrserziehung
Die Zielsetzung der Verkehrserziehung richtet sich im Wesentlichen nach dem, was das Kind grundsätzlich beherrschen muss, um sich schnellstmöglich verkehrsgerecht verhalten zu können. Das heißt, wir vermitteln Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die dem Kind helfen, sich im Verkehrsgeschehen zurechtzufinden.
Wichtig ist dabei die Entwicklung:
- der Motorik (gehen und laufen)
- der optischen und akustischen Wahrnehmung (z.B. ein Auto sehen)
- der Entscheidungsfähigkeit (Geh ich über die Straße oder bleibe ich stehen)
- des Reaktionsvermögens (rechtzeitig bei Gefahren reagieren zu können)
- des Verkehrswesen (Welche Funktionen hat ein Zebrastreifen? Wie verhaltet man sich an einer Fußgängerampel?)
Alle diese Entwicklungen sind von Bedeutung. Deshalb kann man die Verkehrserziehung nicht als isoliertes Lernangebot in der Kindertagesstätte betrachten. Vielmehr ist sie eingebunden in das gesamte Lernangebot der Kindertagesstätte.
6. Natur-, Umwelt, Sachbegegnung
Die Natur-, Umwelt und Sachbegegnungen ist ein Bestandteil der Gesamterziehung in der Kindertagesstätte. Sie darf nicht isoliert gesehen werden.
Soll die erzieherische Absicht der Natur-, Umwelt und Sachbegegnungen fruchtbar sein, müssen wir den Erfahrungshorizont und die Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder kennenlernen.
Je nach Familie und Milieuherkunft bringen die Kinder unterschiedliche Erfahrungen und Fähigkeiten mit, die der Erzieher nutzen muss, um spontanes und gelenktes Wahrnehmen und Erleben der Umwelt zu ermöglichen.
7. Vorschule
Jeden Tag machen wir in der Kindertagesstätte „Vorschule“.
Gruppe 1 sind 3 – 5 jährige Kinder
Hier dürfen die Kinder experimentieren und lernen verschiedene Materialien und Techniken kennen. Ebenso werden Schneide-, Knet-, Reiß-. Farb-. Form-, Mal-, und Faltübungen gemacht.
Gruppe 2 sind 5 – 6 jährige Kinder
Hier findet die Vorschule statt. Ziel der Vorschule ist eine positive Einstimmung auf die Schule und einen gleitenden Übergang von der Kindertagesstätte zur Schule zu erschaffen. Wir wollen den Kindern realistische Eindrücke und Informationen über die Schule vermitteln, damit sie in eine langsam vertraut werdende Umgebung hineinwachsen und in den ersten Schulwochen nicht noch durch große Orientierungsschwierigkeiten belastet werden.
Weiterhin machen wir Übungen und Angebote die auf die Schule vorbereiten, auch hier werden Formen des spielerischen Umgangs gepflegt.
Bereiche die gefördert werden:
- das Sozialverhalten (auf andere Rücksicht nehmen,…)
- die Selbständigkeit (Schuhe binden, Hände waschen,…)
- das Selbstvertrauen (Verantwortung übernehmen, Kontakt aufnehmen, Freude und Schmerz anderer mitfühlen können,…)
- die Selbstbeherrschung (zuhören, abwarten, sitzen bleiben,…)
- die intellektuellen und kreativen Fähigkeiten (Sinneswahrnehmung, Motorik, Formen, Farben, Begriffsbildung,…)
8. Musikalische rhythmische Erziehung
Die musikalisch-rhythmische Erziehung geht vom spontanen Bewegungsbedürfnis des Kindes und von seiner natürlichen Beziehung zur Musik aus.
Sie wird durch verschiedene Sinne erfasst, wie z.B.:
- akustische (hören) Wahrnehmung, laut – leise – hohe – tiefe Töne
- visuelle (sehen) Wahrnehmung, Formen und Farben
- taktilen (fühlen) Wahrnehmung, stampfen, klatschen, hüpfen
- verbale (sprachliche) Wahrnehmung, sprechen, singen, flüstern, schreien, schnalzen
Die Kinder sollen die Fertigkeit entwickeln, die musikalischen Angebote im Spiel, Tanz, Nachahmungs-Bewegungslieder zu realisieren. Dies geschieht durch vielerlei Beschäftigungen, z.B. Kreissingspiele, Sprechverse, Fingerspiele, Lieder und instrumentelle Begleitung, z.B. Hölzer, Triangel etc., Rhythmikbeschäftigungen (Raum, Klingerfahrungen, verschiedene Materialien kennenlernen (Tücher, Joghurtbecher…).
Musik in Bewegung umsetzen bedeutet auch, den eigenen Körper kennenlernen und die eigenen Grenzen.
9. Gesundheitserziehung
Gesundheitserziehung ist in unserer Einrichtung ein sehr wichtiges Thema. Wir arbeiten mit den Kindern und Eltern eng zusammen.
Zum Beispiel:
- Gesunde Ernährung
- Körperpflege – z.B. Besuch von Zahnarzt
- Angemessene Kleidung
- Unfallverhütung – z.B. wird im Stuhlkreis über Gefahren gesprochen
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Ausstattung
Als Kindergarten durften wir im Mai 1995 einen Schulsaal in der alten Grundschule beziehen. Im Oktober 1998 wurde unsere Einrichtung umgebaut und ab Januar 1999 sind wir eine Kindertagesstätte geworden. Seit 2001 bieten wir in unserer Einrichtung 15 Ganztagsplätze und 7 Hortplätze an. Der Träger unserer Einrichtung ist die Gemeinde Elmstein und Ansprechpartner der Ortsbürgermeister Herr Thomas L. Kratz.
Räumlichkeiten unserer Einrichtung:
- einen großen Gruppenraum
- einen Stlllbeschäftigungsraum
-
einen kleinen Gruppenraum
-
einen Essraum
-
einen Turnraum
-
zwei Schlafräume
-
einen langen Flur mit Spielmöglichkeiten
-
eine Küche
-
ein Waschraum mit Toilettenanlage
-
Büro und Personalraum
-
Personaltoiletten
-
Putzkammer
-
einen großen Garten mit Gartenhaus
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Tagesablauf
7:00 – 9:00 Uhr
Bringzeit, Freispiel, freies Frühstück und jeden Freitag gemeinsames Frühstück
9:00 – 10:00 Uhr
Vorschule
10:00 – 10:30 Uhr
Stuhlkreis
10:30 – 11:30 Uhr
Freispiel, spielen im Freigelände bzw. Spaziergänge
11:30 Uhr
Mittagsessen, Körperpflege, Mittagsruhe
13:30 – 14:00 Uhr
Mittagsruhe beendet
ab 14:00 Uhr
gemeinsame Vesper
bis 16:30 Uhr
gemeinsame Aktivitäten
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Öffnungszeiten
Unsere Kindertagesstätte ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 7:00 – 16:30 Uhr geöffnet.
Unsere Einrichtung hat folgende Schließtage:
- 3 Wochen Sommerferien
- Zwischen Weihnachten und Neujahr
- Osterferien
- Faschingsdienstag
Die genauen Termine werden jeweils in einem Elternbrief bekannt gegeben.
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Das Team
Mit viel Freude und Engagement bewältigen wir täglich die vielfältigen Aufgaben in unserer Einrichtung. Wir stellen die uns anvertrauten Kinder ins Zentrum unseres Handelns. Dabei verstehen wir uns als Helfer und Begleiter auf dem Weg der Kinder zu einer eigenständigen Persönlichkeit. Die Kinder liegen uns am Herzen, ihr Wohl steht für uns stets an erster Stelle.

Eva Poetsch, Leiterin |

Birgit Löffler, stellvertretende Leiterin |

Sandra Benz, Erzieherin |

Barbara Wüst, Vertretung |

Stefanie Jansens, Köchin |

Helga Müller, Raumpflegerin u.v.m. |
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Feste und Feiern im jahreszeitlichen Ablauf
Sommer:
- Abschlussfeier (Schulanfänger)
Herbst:
- Altennachmittag
- St. Martin
- Erntedankfest
Winter:
- Nikolaus
- Weihnachtsfeier
- Schneemannsfest
- Fasching
Frühjahr:
- RiRaRoFest
- Ostern
- Frühlingsfest
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Projekt und Besonderheiten
Projekte entstehen aus der allgemeinen Lebenssituation der Kinder und beeinflussen das gemeinsame Leben in der Kindergruppe.
In unserer Einrichtung gibt es Projekte, z.B.
- Jugendzahnpflege
- Hexenthema
- Wald und Zwerge
und vieles mehr
Besonderheiten der Einrichtung
- Unsere Einrichtung steht für alle Familien unserer Gemeinde offen. Wir sind familienergänzend und geben den Kindern während der Anwesenheitszeit eine familienähnliche Geborgenheit.
- Da unsere Einrichtung sehr groß ist, haben die Kinder sehr gute Entfaltungsmöglichkeiten.
- Oma und Opa Tag: Nicht nur die Mütter zum Muttertag werden bei uns mit kleinen Überraschungen bedacht, sondern einmal im Jahr werden die Großeltern am Nachmittag in unsere Einrichtung eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen führen unsere Kinder ein kleines Programm auf und es gibt noch ein selbstgebasteltes Geschenk.
- Spielzeugtag: Die Kinder der Einrichtung dürfen jeden Freitag ihr Lieblingsspielzeug mitbringen und es wird mit in den Spielablauf eingebaut.
z.B. Tischspiele, Bücher, Hörkassetten
- Gemeinsames Frühstück/Kuchen???
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Elternarbeit
Unser Ziel ist mit den Eltern eine enge Zusammenarbeit. Das Team hat immer ein offenes Ohr für die Eltern, wenn es um Unterstützung der Erziehung geht.
Beim Bringen und abholen der Kinder entstehen immer wieder Tür- und Angelgespräche, die einen kurzen Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen dienen und sehr wichtig sind. Ansonsten finden Elterngespräche nach Vereinbarung statt. Bei diesen Terminen haben Sie die Möglichkeit über Entwicklungsstand oder Probleme der Kinder informiert zu werden. Es besteht auch die Möglichkeit Erziehungsprobleme zu besprechen. Der Beobachtungsbogen bzw. Entwicklungsstand wird im Elterngespräch wird im Elterngespräch auf jeden Fall besprochen.
Unser Elternbeirat ist unentbehrlich für unsere Kindertagesstätte. Der Elternbeirat hat laut Gesetz keine bestimmende, sondern beratende Funktion. Er hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit zu unterstützen und die Erziehungsberechtigten zu fördern.
Das Team nimmt auch gern Lob oder Kritik entgegen.
Elternbriefe:
In unserer Einrichtung werden alle wichtigen Informationen für die Eltern in einem Elternbrief mitgeteilt. z.B.
- Gemeinsames Frühstück
- Wandertag
- Theaterbesuche usw.
Unsere Einrichtung bietet den Eltern noch an:
Zweimal im Jahr einen Elternabend mit Informationen.
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Downloads
Hier können Sie Berichte über das Leben und die Arbeit in unserer Einrichtung herunterladen:
Riraro-Fest
Die Kinder bei den tanzenden Seniorinnen
Osterwanderung
Konzeption
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